Musik mit Menschen
Bildergalerie: Ein internationales Weihnachtskonzert an der Musikschule Todtnau

“BLIMBAM” bedeutet “Berufsbegleitender Lehrgang für das Instrumentalspiel mit Behinderten an Musikschulen”.
Die Ausbildung erstreckt sich über zwei Jahre und beinhaltet vier einwöchige Intensivphasen in Remscheid sowie dazwischenliegende halbjährliche Praxisphasen, in denen an Schulen für Behinderte und bei Musikschullehrern, die bereits mit Menschen mit einer Behinderung arbeiten, hospitiert wird. Ich habe an einer Schule für Lernbehinderte und später an der Richard-Mittermeierschule für geistig Behinderte in Freiburg hospitiert und anschliessend dem Gruppenunterricht von Susanne Peter-Führe an der Zarduna-Schule für Lernbehinderte in Zarten (bei Freiburg) beigewohnt und von ihr viel gelernt. Die anschliessende Praxisphase, in der die Teilnehmer der Ausbildung selbst eine “Motivationsphase” an einer Schule für Behinderte durchführen, habe ich am Zentrum für Hörgeschädigte in Stegen mit einer ersten Klasse absolviert.

Während der “BLIMBAM”- Ausbildung in Remscheid.
......manchmal spiele ich auch Blockflöte, besonders gern die tiefe Tenorflöte mit ihrem warmen Klang!

Die “Crazy Grasshoppers”-Band besteht aus fünf musikbegeisterten jungen Menschen mit Down-Syndrom im Alter zwischen 18 und 21.

Die Bilder zeigen uns beim Proben im Zentrum für Hörbehinderte in Stegen.
Für die Veeh-Harfen benutzen wir Kontaktmikrophone, die wir inzwischen (besser als hier auf dem Bild) durch das Schallloch auf der Innenseite der Instrumentendecke befestigen. So können wir das an sich eher leise Instrument an einen Verstärker anschliessen.

Andreas am Keyboard, Barbara und Sandra an den Veeh-Harfen.

David an den Drum Pads,
       Heike schaut zu.

Im Klavier-Anfangsunterricht schulen wir durch Fingerspaziergänge die Motorik und Beweglichkeit der Finger. Der gesamte Klangraum des Instruments wird von Anfang an mit einbezogen .............

 

 

........und dazu gehört natürlich auch das Spiel und freie Improvisieren im “Bauch” des Klaviers!

Applaus!

Mit Bea Geiger am Zentrum für Hörgeschädigte, Stegen

Mit Ali Berk am Zentrum für Hörgeschädigte, Stegen

Eine erste Annäherung an’s Notenlesen wird durch eine selbstangefertigte “Froschkarte” (nach M. Schwabe: “Schluckauf, oder wie die Heuschrecke Klavierspielen lernte”) und ggf. einen Tastenaufsatz aus Pappe erleichtert.